Freitag, 13. September 2013

Ein apokalyptischer Blick auf den 11. September 2001 – 1. Teil

Vorbemerkung: 


Der folgende Beitrag entstand im Juli 2006 im Anschluss an einen Vortrag, den ich im Rahmen eines Tagungswochenendes des Internationalen Kulturzentrums Achberg hielt, zu welchem anlässlich des 20. Todestag von Joseph Beuys (+ 23. Januar 1986) eingeladen wurde. Die Ausführungen sind eine überarbeitete Fassung dessen, was einleitend zur Arbeit am 22. Januar 2006 vorgetragen wurde und knüpfen auch an vorausgegangene gemeinsame Erkundungen an, wie wir sie in der kontinuierlichen Achberger Tagungsarbeit angestellt haben. Sie stellen so nur im geringeren Teil eigene Forschungsergebnisse dar. Mein Beitrag war hier mehr eine referierende Zusammenfassung dessen, was v.a. Wilfried Heidt – unmittelbar im Anschluss an die Ereignisse des 11. September 2001 und in Verbindung gebracht mit einer langjährigen Arbeit – dazu bereits ausgeführt hatte.

Als ich zum diesjährigen 11. September – 12. Jahre nach 2001 – auf einige Aspekte wieder aufmerksam wurde, habe ich mir den Text noch einmal vorgenommen und beschlossen, ihn etwas zu überarbeiten, um ihn hier zugänglich zu machen. Das soll nun in der Folge von drei Teilen geschehen.

Der Abstand von 12 Jahren mag unseren Blick vielleicht in einer besonderen Weise auf die damaligen Ereignisse lenken, ist es doch die selbe Zeitspanne, die damals vergangen war zu jenem anderen einschneidenden Ereignis, dem sog. „Fall der Mauer“ am 9. November 1989. Ein Ereignis, das, wie die folgenden Ausführungen zeigen wollen, eng mit dem 11. September zusammenhängt.

Aber auch liegt das in dem Vortrag in verschiedener Weise betrachtete Jahr 1973 nun die biblische Spanne von 40 Jahren zurück. So mag das Folgende auch ein Beitrag sein, dieses Jahr und die Taten, die dabei in den Blick genommen wurden, in ihrer Bedeutung für die Gegenwart zu besinnen.

Zur Aktualität eines Werkes von Joseph Beuys: 

Cosmos und Damian – ein apokalyptischer Blick auf den 

11. September 2001

1. Teil


Joseph Beuys, Cosmos und Damian, 1974
Ich werde heute versuchen, einen Zusammenhang darzustellen, der auf der Leinwand schon sozusagen sein Titelbild gefunden hat: eine Postkarte, die Joseph Beuys nach seinem ersten Besuch in New York 1974 geschaffen hat. Im Jahr zuvor, 1973, hatte ja das World Trade Center (WTC) in den beiden Türmen, die man auf der Postkarte sieht und die als die höchsten Gebäude New Yorks seit kurzem die Skyline der Stadt beherrschten, seinen Betrieb aufgenommen. Beuys schrieb auf diese Karte von unten nach oben auf jeden der Türme einen Namen: „Cosmos“ auf den einen und „Damian“ auf den andern. Als ob er der Welt sagen wollte: Die Botschaft, die mit diesen beiden Namen verbunden ist, soll das Wesen dessen benennen, was der Charakter der Weltwirtschaftin deren Dienst die beiden Türme, die Twin Towers ja standen – werden muss, wenn gut sein soll, was diese Weltwirtschaft in unserem Zeitalter für die Menschheit zu leisten hat. Was diese Botschaft ist, wollen wir zu ergründen versuchen.

Nicht nur diese Postkarte – sie war überhaupt nur wenigen Menschen bekannt –, sondern selbst das abgebildete Motiv, die beiden Türme des World Trade Centers, waren nicht so in aller Bewusstsein wie heute, nachdem die Weltöffentlichkeit durch den bekannten Terroranschlag vom 11. September 2001 mit ihnen konfrontiert wurde. Über den ganzen Globus hin konnte man mitverfolgen, wie zwei entführte Passagierflugzeuge in die Türme rasten und sie mit der Folge von tausenden Opfern zum Einsturz brachten.


Die gesellschaftlichen „Richtkräfte“ unserer Epoche und die Aufgabe der Transformation der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Perspektive eines dritten Weges


In unserem Programm für dieses Wochenende ist mein Beitrag, mit dem wir die Arbeit des Vormittags beginnen wollen, mit dem Titel: „Cosmos und Damian – ein apokalyptischer Blick auf den 11. September 2001“ angekündigt.

Wilfried Heidt hat ja gestern in seinen Begrüßungsworten von den vielfältigen Spuren gesprochen, die hier am Ort des Internationalen Kulturzentrums Achberg von Joseph Beuys zu finden sind, von den Spuren, die aus der Zusammenarbeit zwischen Beuys und den Mitarbeitern dieses Unternehmens zu finden sind, und er fügte hinzu, dass diese Spuren bis in die Gegenwart reichen, unvermindert aktuell sind und sicher auch in der Zukunft noch weiter Früchte hervorbringen werden.

Und so war es für mich 2001 so, dass ich, der ich ja Joseph Beuys nicht mehr persönlich kannte und sein Wirken im Hinblick auf die Arbeit, die hier gepflegt wird, auch erst kennen gelernt habe, als ich mich Ende der 90er-Jahre hier einfand, dann aber durch diese Ereignisse des 11. September 2001 eine dieser Spuren von Joseph Beuys nicht nur im Sinne einer Erinnerung, im Sinne einer Befassung mit dem damals bereits 15 Jahre verstorbenen Künstler in Erscheinung trat, sondern wo etwas aus seinem Werk ganz aktuell in das Zeitgeschehen hereinragte, indem sich eben, wie gesagt, auf diese Türme plötzlich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt richtete.

Foto: Rainer Rappmann – Beuys am 23. 3. 1978
in Achberg: "Wie dieser Wagen läuft ...
Aber alleine, dass diese Katastrophe jetzt Wochen und Monate über alle Kanäle transportiert wurde, war es ja noch nicht das, was Joseph Beuys für mich in die Gegenwart treten ließ. Sondern, dass man mit dem ganzen Zusammenhang, den man entdecken konnte, hingewiesen war auf jenen Wesenskern, der von Wilfried Heidt gestern schon angesprochen wurde mit den drei Begriffen Freiheit, Demokratie, Sozialismus.1
... das steht hier!"

Diese Begriffe waren für Beuys die sozialen und politischen „Richtkräfte“ unserer Epoche schlechthin. Und jetzt kann mit den aktuellen Ereignissen vom 11. September 2001 hingewiesen werden auf die mit diesem Wesenskern verbundene Aufgabe! Diese Aufgabe stellte sich ja zunächst einmal, wie wir gestern gesagt haben, explizit im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts, aber wir können – auch anhand der Erkundigungen und Beobachtungen rund um den 11. September – sehen, wie diese Aufgabe in das 21. Jahrhundert herüberragt: Die Aufgabe der Transformation der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse in der Perspektive eines dritten Weges, wie sie sich zeigte in diesem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts in den insbesondere militärischen Implikationen des sich immer mehr zuspitzenden Ost-West-Gegensatzes, kulminierend in jenen Jahren, in denen es von hier aus zur Zusammenarbeit mit Joseph Beuys gekommen war.

Die Ereignisse der Jahre 1989 bis 1991 haben ja diese Aufgabe nicht obsolet werden lassen, weil dieser Gegensatz durch den Zusammenbruch der staatskommunistischen Seite – äußerlich betrachtet – beendet erscheint, sodass wir die Frage stellen können, inwiefern das Ereignis des 11. Septembers in New York ein Symptom ist, das unserem apokalyptischen Blick diese fortbestehenden Herausforderung vor Augen führen kann.

Was meint apokalyptisches Verstehen geschichtlicher Ereignisse?


Was sind nun die Zusammenhänge, die man erkennen konnte, rund um dieses katastrophale Ereignis? Da kommt jetzt der Begriff des Apokalyptischen ins Spiel. Das weist auf ein ganzes Arbeits- oder Übungsfeld der Achberger Werkstatt hin, wo wir ja versuchen, uns in einer neuen Kunst zu üben, die auch ein bisher viel zu wenig erkannter Aspekt ist des „erweiterten Kunstbegriffes“, den Beuys entwickelt hat: nämlich die Kunst des Lesens im Buch der Geschichte, wo wir es damit zu tun haben, dass im Zeitenstrom „Zeitensterne“, wie Rudolf Steiner das einmal nannte, auf- und niedersteigen und in bestimmten Gesetzmäßigkeiten der „Zeit als Realität“ (Steiner) an besonderen Ereignissen eine zunächst verhüllte Botschaft mitteilen.2

Wobei – das ist auch für die jetzige Betrachtung wichtig – dann nicht nur die Zeit, sondern – wie in der alten Astrologie, so in einer neuen – auch der Ort eines Geschehens sowie die meditativ tätigen Bewusstseinskräfte zu berücksichtigen sind, die sich auf das Erforschen solcher Zusammenhänge richten, wenn man eine bestimmte Konstellation in den geschichtlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen tiefer als nur an der Oberfläche der Äußerungen verstehen will.

Nur so wird das zunächst im äußeren Ereignis an sich Verhüllte sich offenbaren können – im Sinne einer „neuen Astrologie“ als einer Synthese aus Zeitgeschichte und Sozialwissenschaft, deren Erfahrungsfeld nicht die Gestirne am Himmel, sondern die „Zeitensterne“ mit ihrem Ereignismaterial und den sie durchdringenden und leitenden Gesetzmäßigkeiten sind (siehe FN 2).

Also Zeit und Raum in Gesetzmäßigkeiten zu betrachten, wo die Geschichte nicht einfach ein lineares Geschehen ist, sondern wo wir, von Rudolf Steiner als erstem mit der von ihm begründeten Geisteswissenschaft auf dieses „apokalyptische“ Feld verwiesen, lernen müssen, auf das Geheimnis der Zahl – wie in der Musik auf das Geheimnis des Tones – zu „hören“. Und zwar müssen wir da – auch wie in der Musik – die Aufmerksamkeit immer auch lenken auf das, was motivisch in Erscheinung tritt.

Wir dürfen die Zahl nicht nur dazu verwenden, dass wir dann mit irgendwelchen Zahlenverhältnissen wie Jongleure umgehen, sondern wir müssen – durchaus auch „spielerisch“ im Sinne Schillers, d. h. im Element in sich selbst ruhender, freier Erkenntnistaten – immer aufmerksam sein auf das, was motivisch da und dort an zeitlich auseinanderliegenden Ereignissen zusammenklingt und wie sich diese Ereignisse solchem „Hören“ quasi gegenseitig „erläutern“, dass man das aus dieser Fragestellung heraus erörtert.

Das ist der Begriff des apokalyptischen Blickes, der gleichzeitig ein geistiges „Hören“ ist – wo die Zeit zum Raume und der Raum zur Zeit wird.

Und eine zweite Seite dieses Begriffs des Apokalyptischen ist immer auch, dass sich ja dem Apokalyptiker dadurch Impulse für das eigene gegenwärtige Handeln eröffnen sollen. Also dass man diese neue Kunst nicht nur aus einem rein historischen, bloß betrachtenden Interesse betreibt, sondern dass man diese Zusammenhänge erkundet in Bezug auf die Aufgabenstellung, die sich dann daraus – gesellschaftlich, menschheitlich gesehen – für die Gegenwart und für die Zukunft ergibt. Dieser Gesichtspunkt wird am Schluss nochmals aufgegriffen.

Motivische Einzelheiten im Blick auf den 11. September


Bevor wir dann wieder auf Cosmos und Damian, also auf die von Beuys den „Twin-Towers“ hinzugefügten Namen, zurückkommen, möchte ich ein paar einzelne Linien dieser apokalyptischen Betrachtung verfolgen, damit wir noch deutlicher erkennen können, worauf Joseph Beuys mit dieser Namensgebung eigentlich hindeutet. Dazu soll auf bestimmte „Intervalle der Zeit“ und „Elemente aus der Formensprache des Ortes“ hingewiesen werden:

1973 – 2001


Bombardierter Präsidentenpalast
"La Moneda" in Santiago de Chile
Foto: www.emmemm.de
Am 11. September 2001 – und das führt uns sozusagen zu der ersten deutlichen Verbindung mit der Fragestellung des Dritten Weges – jährte sich ja zum 28. mal ein anderes Ereignis, das am 11. September 1973 stattfand. Interessanterweise ist in diesem Fall das zeitliche Zusammenklingen erstaunlich genau – obwohl das in diesen die apokalyptischen Gesetzmäßigkeiten berücksichtigenden historischen Betrachten nicht immer so exakt zutreffen muss, um den Zusammenklang dennoch feststellen zu können: Hier verhält es sich nämlich so, dass zur selben Stunde des 11. September, als 2001 die beiden Flugzeuge in die Zwillingstürme krachten und ein drittes in Washington auf einen Flügel des Pentagons stürzte, 1973 in Chile Flugzeuge putschender Militärs – unterstützt vom US-Geheimdiensten, -Konzernen, -Militärs und -Regierungskreisen – den Palast des gewählten chilenischen Präsidenten Salvador Allende bombardierten (da ist ja ein richtiges Dickicht von letztlich nicht ergründbaren Verstrickungen der USA in diese Ereignisse von 1973 in Chile). In der Folge dieses Putsches mit dem Bombardement des Regierungspalastes kamen dann auch Salvador Allende und schließlich Tausende Chilenen zu Tode und es wurde dabei eine demokratisch gewählte Regierung wegen ihrer gesellschaftspolitischen Ziele beseitigt. Eine Regierung, die es sich fünf Jahre nach dem Prager Frühling zur Aufgabe gemacht hatte, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu verwirklichen, wie man es sowohl 1968 als auch dann 1973 in Chile nannte.

Das ist der erste Zusammenhang und damit taucht jetzt schon der eine Begriff aus der erwähnten Trias auf: Sozialismus. Der Zusatz: „mit menschlichem Antlitz“ deutet auf die anderen beiden. Er meint, dass der Mensch als Freiheitswesen und mit seinen demokratischen Rechten dabei Berücksichtigung finden soll. – Da sind wir also mit dieser Zeitspanne von 28 Jahren am 11. September 1973 in Verbindung mit dem Ereignis vom 11. September 2001. Und – dazu später noch mehr – 33 Jahre Jahre nach den genannten Ereignissen in Prag.

W. Schmundt und J. Beuys
bei der Gründungsversammlung des
"Ständigen Kongresses Dritter Weg"
Wenn wir auf diese Zusammenhänge näher eingehen, dann fällt uns auf, dass Beuys die Postkarte „Cosmos und Damian“ 1974 veröffentlicht hat. Im Jahr zuvor, also in dem besagten Jahr 1973, hatte Beuys anlässlich seiner Mitwirkung beim 1. Achberger Jahreskongress „Dritter Weg“ vom 9. bis 19. August seine erste Begegnung mit Wilhelm Schmundt, was sich als ein Zentralereignis seiner Biographie erweisen sollte. Durch diese Begegnung hat er sein Verständnis von der Idee des sozialen Organismus auf ein neues Niveau gehoben. Er konnte dadurch die Aufgabenstellung der Transformation der bestehenden Verhältnisse nochmal ganz neu greifen. „Cosmos und Damian“ ist bereits ein Dokument aus der Zeit nach dieser Begegnung. Und mit den Namen der Zwillings-Brüder, die er mit den Zwillings-Türmen verbindet, ist auf grundlegende Erkenntnisse des Wirtschaftslebens hingewiesen, wie Wilhelm Schmundt sie im Anschluss an Steiner darstellte.3

Einladung zur Internationalen
Sommertagung 1973 in Achberg
Über das Wirken von Cosmas (mit a, wie er der Überlieferung nach hieß) und Damian wissen wir vor allem aus der Legenda Aurea des Jacobus de Voragine. Sie waren arabische Märtyrer, Ärzte von Beruf, die das Ideal der Brüderlichkeit dadurch verwirklichten, dass sie für ihre Tätigkeit kein Entgelt annahmen. Sie stellten ihre Fähigkeiten den Bedürftigen „frei“ zur Verfügung. Und jetzt benennt Joseph Beuys gerade mit diesen Namen die Türme des WTC, des World Trade Centers, die ja, äußerlich betrachtet – was die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse betrifft, um deren Transformation es geht – aus dem geradezu entgegengesetzten Geist hervorgekommen sind: dem Geist des Egoismus und Mammonismus, der das kapitalistisch organisierte Wirtschaftsleben im Profit-, Lohn- und Eigentumsinteresse beherrscht.

Das heißt: durch die Namen Cosmos und Damian, durch diesen Akt der Taufe, ist auf die Aufgabe der Transformation des bestehenden Systems der nach den liberalistischen Prinzipien funktionierenden Weltwirtschaft urbildhaft hingewiesen. Es geht bei der Tranformation nicht darum, dass wir die bestehenden Dinge revolutionär abreißen, weil wir vielleicht einen Hass auf sie haben, sondern dass wir sie umwandeln, zum Wesensgemäßen hin wandeln.

Fortsetzung im ››› 2. Teil

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Fußnoten:


1.) Diese Begriffstrias, wie sie Wilfried Heidt (+ 2012) am ersten Tag der Tagung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte, spielen in der Achberger Arbeit von Anfang an eine zentrale Rolle. Mit diesen Begriffen war einerseits an den Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus, wie er nach dem 1. Weltkrieg durch Rudolf Steiner ins Spiel kam, als auch an den Prager Frühling von 1968 angeknüpft. Folgende zwei Texte mögen dies dokumentieren: www.stiftung-gw3.de/files/1972-heidt-freiheit-demokratie-sozialismus.pdf und www.stiftung-gw3.de/files/1973-heidt-das-wollte-1968-der-prager-fruehling.pdf

2 .)  Es wird auf diese „Kunst“ in den weiteren Teilen noch genauer eingegangen. Auch der konkrete begriff der „Zeitensterne“ wird noch weiter zur Sprache kommen. – Es ist dies aber auch die Disziplin der in diesem Blog gepflegten „Gralswissenschaft“ (siehe: www.gangandigreidi.blogspot.com/2012/09/auftakt.html).

3.) Siehe z. B. sein 1968 (!) erschienenes Buch „Der soziale Organismus in seiner Freiheitsgestalt“